SCHOCKIERENDES zur Bargeldabschaffung im EU Raum


 

5000€ Bargeld-Grenze in Deutschland – Der gläserne Bürger ist längst keine Utopie

Bargeldabschaffung – Wie wäre ein Deutschland ganz ohne Bargeld? Zuerst wurde beschlossen dass der 500€ Schein abgeschafft wird, jetzt spricht man über eine Maximal-Grenze zum Bezahlen mit Bargeld und was kommt als nächstes? Vielleicht die Kryptowährung?

Zunächst möchte ich dich bitten, bis zum Schluss alles zu lesen. Wenn dich etwas nicht interessiert, dann überspringe es. Doch den Schluss musst du unbedingt lesen. Dann legen wir jetzt los.

Wie steht es in Deutschland um das Bargeld aus?

Endlich ist das Thema jetzt auch in Deutschland in den Medien angekommen. Viele TV- und Radio-Sender, sowie große Zeitungs- und Nachrichtenagenturen berichten, dass es so wie in Italien, Frankreich und Schweden nun auch bei uns soweit sein soll; eine Bargeld-Grenze soll nun auch in Deutschland eingeführt werden. Wenn wir mal nach Nordeuropa oder unseren Nachbarn schauen, ist die Entwicklung der Bargeld-Begrenzung nichts neues: In Schweden geht es mittlerweile sogar soweit, dass sie ihr komplettes Bargeld abschaffen wollen. Das freut natürlich die Kreditkarten-Lobby, aber die Bürger werden dadurch nur noch gläserner. Die Entwicklung ist leider nicht nur eine Vermutung, sondern faktisch belegbar. Die Nachrichtenagentur Bloomberg aus New York in Zusammenarbeit mit der schwedischen Riksbank berichten auf der Webseite www.silberjunge.de eine Statistik, die zeigt, wieviel Bargeld in Schweden noch im Umlauf ist:

Schweden-schafft-bargeld-ab-grenze
Quelle: Focus

Aus dem Chat kann man ablesen, dass die Menge des Bargelds innerhalb der letzten 10 Jahre um 50% reduziert wurde. Auch im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) singt die verfügbare Menge an Bargeld von 5,5% auf jetzt noch 2,5%, was mehr als einer Halbierung entspricht. Und in den letzten Monaten beschleunigt sich diese Entwicklung sogar noch. Also reine Spekulation? Nein!

Was tut sich noch so im Finanzwesen?

Das ist leider auch nicht die einzige Entwicklung die es gibt. Die Obergrenze von Bargeld-Zahlungen ist mittlerweile schon Normalität in einigen Ländern:

Quelle: 3sat – bye bye Bargeld

Nicht nur hier, sondern mittlerweile auch in weiteren Ländern. Das Bild ist nicht das aktuellste. Und auch in Deutschland nimmt das ganze seinen Lauf. Wie schon erwähnt soll hier eine Obergrenze von 5000€ eingeführt werden. Das bedeutet also, dass alle Geschäfte, die teurer als 4999,99€ sind, über Banken und Kreditinstitute abgewickelt werden müssen. Bargeld ist an dieser Stelle nicht mehr möglich.

Jetzt nehmen wir mal an, rein hypothetisch, die Abschaffung des Bargeldes würde tatsächlich kommen. Wie würde sich das auf unser Finanzsystem auswirken? Wie würde es sich auf dich und mich auswirken? Hierzu mal ein kurzes Video aus dem öffentlichen TV von Sarah Wagenknecht:

Doch die Mehrheit der deutschen Bevölkerung liebt das Bargeld und möchte sich nicht „enteignen“ lassen, um es mal so krass zu formulieren. Auch ich zähle zu den Menschen, die das Bargeld für sinnvoll halten. Stell dir einfach mal vor, du gehst shoppen. Normalerweise mache ich mir ein Budget fest, hole mir das Geld von der Bank und gehe damit los. Wenn ich das nicht tue, neige ich dazu, doch noch das ein oder andere Teil mehr mitzunehmen und mehr einzukaufen. Das kennst du sicher auch oder?

Das will man wirklich mit der Bargeldabschaffung!

Und genau das ist der Gedanke hinter der Bargeldabschaffung. Es soll die Wirtschaft angekurbelt werden. Auch wird propagiert, dass die Kriminalität und der Schwarzmarkt eingedämmt werden soll. Das ist das überhaupt so realistisch? Ein Vorreiter bei dem Thema ist das Land Schweden. Dazu gibt es einen sehr interessanten Beitrag von RT-Deutschland:

So wie in Schweden könnte es bald überall aussehen. Und das ist keine Spinnerei von mir, sondern das sagen Experten und Medien.

Doch schauen wir uns mal die Entwicklung in der ganzen EU an seit 2007. In diesem Jahr ging die letzte Weltwirtschaftskrise los. Alles fing an mit einer US-Immobilienblase, die im Sommer geplatzt ist. Danach folgte die Banken-Kriese, die mit der Pleite der amerikanischen Investmentbank „Lehman Brothers“ losgetreten wurde. Noch im selben Jahr platzte die Immobilienblase in Spanien.

Um eine Kreditklemme zu verhindern und die Wirtschaft wieder aufzurichten hielt man den Leitzins möglichst niedrig. Doch auch das half nicht. Ab 2009 kam es zur Eurokriese und infolge dessen das Drama um Griechenland. 2010 ging es soweit, dass neue Systeme eingerichtet wurden, um das Finanzsystem zu stützen (z.B. das „Europäische Finanzstabilisierungsfazilität“). Das Ganze zog sich bis 2011 mit einigen Rettungspaketen für Griechenland und Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB und so weiter…

Was passiert aktuell?

Die Folge daraus und die Furcht vor einer neuen Finanzkriese 2.0 ist die 0-Zins-Politik. Weitere Indizien für ein sehr nervöses System und einem großen Interesse an einer Bargeldabschaffung sind die sehr volatilen Börsen. Sie reagieren vor allem auf Ereignisse in der Finanzwelt. Z.B. schlechte Arbeitsmarktzahlen, weitere Hilferufe aus Griechenland, eine Blase in der Immobilien-Branche,… Das kann jeder nachverfolgen. Und aktuell werden doch tatsächlich die Negativ-Zinsen eingeführt. Die ersten Sparkassen und Volksbanken haben sie jetzt auch für Privatkunden eingeführt.

Gibt es eine Lösung?

Sicherlich. Schon seit 2008, als die Weltwirtschaftskrise ausgebrochen ist, haben Menschen etwas kreiert, das außerhalb von dem bisher bekannten Finanzsystem ist. Man kann sich das wie Nummernkonten vorstellen. Eines das anonym ist und nur mit einem Geheimcode vom Besitzer geöffnet werden kann. 

Jetzt fragst du dich sicherlich, wie man dann damit bezahlen kann oder? Heute schon kann man via Kreditkarte mit einem Bitcoin-Wallet direkt bezahlen. Oder man setzt auf Anbieter, die einen Zahlungsanbieter wie advCash akzeptieren (ähnlich wie PayPal). Dann geht eine Transaktion innerhalb von Sekunden. 

Es gibt mittlerweile in vielen Geschäften (z.B. Edeka online, Amazone) online wie offline Schnittstellen, an denen man direkt mit einem Bitcoin-Wallet bezahlen kann, ganz ohne Bargeld. Noch ist man darauf angewiesen, dass ein Unternehmer Bitcoin als Alternative zum Bargeld akzeptieren. Doch das muss nicht mehr lange so sein. In Japan z.B. wurde die Kryptowährung als Geld und somit als offizielles Zahlungsmittel anerkannt. In Schweden wird schon heute mit „Echtzeit-Transaktionen“ gearbeitet. Die Grundlage zur Einführung einer Kryptowährung sind hier auch schon vorhanden.

Ich denke es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann man überall mit einer digitalen Währung bezahlen kann. Wie lange es noch braucht, bis die Bargedabschaffung nicht mehr nur eine Theorie, sondern gelebte Praxis ist. Ich selbst nutze schon die bestehenden Systeme, nachdem ich meine Skepsis abgelegt und mich heran getestet hatte.

 

Zum Thema Bargeldabschaffung und die Zukunft der Kryptowährung gab es eine super spannende und außerordentlich gute Doku bei 3sat in Kooperation mit dem ZDF. Das mache ich dir hier noch mal rein:


 

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